Die dritte Kontaktwerkstatt zum Thema Medizintechnik war ein voller Erfolg

Von MR-Spulen und Kreuzbandersatz bis zum Hirn-Computer-Interface

Kontaktwerkstatt BegrüßungAm 17. Juli fand am Innovations- und Gründerzentrum Würzburg die dritte Kontaktwerkstatt Wissenschaft-Wirtschaft statt. Eingeladen hatte das IGZ Würzburg in Kooperation mit dem Servicezentrum Forschung und Technologietransfer (SFT) der Universität Würzburg, um die Interessen von Wissenschaft und Wirtschaft Mainfrankens zusammen zu bringen. Mit dem Fokus „Medizintechnik“ tauschten sich Forscher und Unternehmer zu Kooperationsmöglichkeiten aus. Vorträge von Vertretern des Forum MedTech Pharma sowie des Spitzencluster Medical Valley aus der Region Nürnberg zeigten die Möglichkeiten und Chancen von nationalen und regionalen Netzwerken auf. Als Best-Practice Beispiel für erfolgreiche Netzwerkarbeit wurde NeZuMed, ein Verbund von Zulieferern in der Medizintechnikbranche vorgestellt.

„Wie auch bei den vorherigen Kontaktwerkstätten macht die dreiminütige Kurzpräsentation jedes Teilnehmers die Veranstaltung kurzweilig und sehr informativ“ freut sich Klaus Walther, der Geschäftsführer des Innovations- und Gründerzentrums (IGZ) Würzburg und damit einer der Gastgeber der Kontaktwerkstatt Wissenschaft-Wirtschaft über die gelungene Veranstaltung. In der Tat bewährte sich auch dieses Mal das Konzept, dass jeder Teilnehmer sich und sein Unternehmen, bzw. seine Forschungsschwerpunkte vorstellt, um im anschließenden „informellen“ Teil bei Häppchen und Getränken einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern anzuregen. Zur Veranstaltung  kamen Vertreter aus elf regionalen Medizintechnik-Unternehmen sowie gleichviel Wissenschaftler der Würzburger Hochschulen und Forschungsinstituten ins Gründerzentrum am Friedrich-Bergius-Ring.

Um diese lebendige Kontaktschmiede herum gab es ergänzende Vorträge. So führte Dr. Frank Miermeister vom Forum MedTechPharma in das Thema Medizintechnik ein und informierte die Teilnehmer über neueste Zahlen in der Branche. So unterstrich er beispielsweise, dass Bayerns Medizintechnikunternehmen alleine 3% Anteil am Weltmarkt haben und damit mehr als ganz Frankreich  haben. Jörg Trinkwalter stellte das Spitzencluster Medical Valley vor, das in der Region Nürnberg Erlangen die Kräfte im Bereich Medizintechnik bündelt und Initiator von verschiedenen Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist. Das Spitzencluster hat das Fernziel die Region zu einer Vorzeigeregion im Bereich der Gesundheitsversorgung zu machen. Wie erfolgreiche Netzwerke funktionieren stellte Anne Reichel vom NeZuMed vor. Dieses durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderte Netzwerk unterstützt im Raum Mittel- und Oberfranken Unternehmen im Bereich der Medizintechnikzulieferindustrie.

„Wir sind wieder sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Wir haben die Unternehmen und die Wissenschaftler ins Gespräch gebracht und es sind viele neue Kontakte entstanden. Natürlich hoffen wir, dass wir damit das ein oder andere Kooperationsprojekt initiiert haben“, so der Projektleiter Dr. Gerhard Frank vom IGZ Würzburg. Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv, was zeigt, dass das Format der Kontaktwerkstatt geeignet ist, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Wenn daraus dann Kooperationen entstehen und Produkte verbessert oder neu entwickelt werden, ist das Ziel erreicht. Förderung für solche Kooperationen gibt es vom Land Bayern oder auch vom Bund. Hier berät und unterstützt das IGZ Würzburg gerne. Die nächste Kontaktwerkstatt ist bereits in Planung, um auch in anderen Branchen die Vernetzung zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern zu fördern.

Bildquelle: IGZ Würzburg

 

 

 

 

 

 

 

 

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