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5. Kontaktwerkstatt Wissenschaft & Wirtschaft - Künstliche Intelligenz

Am 9. Oktober 2018 fand am Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Würzburg die fünfte Kontaktwerkstatt Wissenschaft-Wirtschaft statt. Zum digitalen Zukunftsthema künstliche Intelligenz fanden sich Vertreter regionaler Unternehmen und Professoren der Würzburger Hochschulen ein, um Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Das rege Netzwerken nach den Kurzvorstellungen der Wissenschaftler und Unternehmer zeigt, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war.

Mit dem 2012 vom Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Würzburg aus der Taufe gehobenem Format der Kontaktwerkstatt Wissenschaft-Wirtschaft sollen themenbezogen Wissenschaftler der Würzburger Hochschulen mit regionalen Unternehmen vernetzt und der Wissenstransfer in die Wirtschaft unterstützt werden. Der Bereich künstliche Intelligenz (KI), als ein stark im Wachstum begriffener Forschungs- und Methodenschwerpunkt der Würzburger Hochschulen, war der Fokus der fünften Kontaktwerkstatt, die am 9. Oktober im Innovations- und Gründerzentrum am Friedrich-Bergius-Ring mit ca. 40 Teilnehmern stattfand.

Zur Einstimmung der Teilnehmer auf das Thema gab es zunächst einen Impulsvortrag von Prof. Christian Heinrich von dem jungen Würzburger IT-Startup scoutbee. Dieses setzt eine selbst entwickelte künstliche Intelligenz ein, die auf den Namen ARTIMIS „hört“, um beispielsweise Einkäufer beim Auffinden neuer Lieferanten zu unterstützen. Einem erstaunten Publikum wurde gezeigt, wie die mit Millionen von Daten trainierte ARTIMIS, selbst komplexe Lieferketten von großen Automobilunternehmen aufschlüsseln kann, allein aus im Internet frei zugänglichen Daten. Bei der anschließenden „Vorstellungsrunde“, stellten alle Teilnehmer ihr Tätigkeitsfeld bzw. Forschungsgebiet und Anknüpfungspunkte für mögliche Kooperationen im Rahmen einer dreiminütigen Kurzpräsentation vor. Dabei kamen natürlich auch alle Buzzwords rund um das digitale Zukunftsthemas KI vor, wie Deep Learning, maschinelles Lernen, neuronale Netze, Avatare, digitale Sprachassistenten oder Robotik. „Das schon traditionelle Konzept der Kontaktwerkstätten ist wieder hervorragend aufgegangen“, freut sich Dr. Gerhard Frank, Projektleiter des IGZ Würzburg, und seine Kollegin Dr. Jennifer Gehring ergänzt, „Die Kurzpräsentationen machen die Veranstaltung kurzweilig und informativ und bereiten ideal auf den wichtigen informellen Netzwerkteil der Veranstaltung vor.“ So fand dann auch im Anschluss an die „Vorstellungsrunde“ bei Häppchen und Getränken ein reger Austausch zwischen den Teilnehmern statt. Zur Veranstaltung kamen Vertreter von fünfzehn regionalen Unternehmen verschiedener Branchen, für die der Einsatz von KI ein wichtiges Thema ihrer Digitalisierungsstrategie ist, sowie fünf Wissenschaftler der Würzburger Hochschulen ins Innovations- und Gründerzentrum.

„Der zeitliche Aufwand für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung hat sich wieder voll gelohnt“, so Dr. Christian Andersen vom ZDI Mainfranken, dem Mitveranstalter der diesjährigen Kontaktwerkstatt. Er ergänzt, „Wir haben die Unternehmen und die Wissenschaftler ins Gespräch gebracht und es sind viele neue Kontakte entstanden. Natürlich hoffen wir, dass wir damit das eine oder andere Kooperationsprojekt initiiert haben“. Das Feedback der Teilnehmer war wieder sehr positiv, was zeigt, dass das Format der Kontaktwerkstatt geeignet ist, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Die sechste Ausgabe der Kontaktwerkstatt ist daher bereits in Planung.


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