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Das Auto-Abo-Start-up FAAREN schließt siebenstellige Finanzierungsrunde ab

Das inzwischen in Rottendorf ansässige Auto-Abo-Start-up FAAREN hat jüngst eine Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe abgeschlossen. Eine Erfolgsgeschichte, an der die Würzburger Gründerzentren IGZ Würzburg und ZDI Mainfranken ihren Anteil haben und über die wir uns besonders freuen, weil sie unsere Konzepte bestätigt. 

Wie alles bei FAAREN begann, die weiteren Pläne und welche Tipps der CEO Daniel Garnitz für Gründer:innen hat: 

FAAREN – die Idee

Das Start-up FAAREN GmbH hat eine Enterprise-SaaS-Lösung entwickelt, über die Autohäuser ihren Kunden Fahrzeuge im Abo anbieten können. Das heißt, Kunden können Autos zu einem festen Betrag abonnieren und nach einer Mindestvertragslaufzeit monatlich wieder kündigen. 

Wie es begann

Die Idee entstand im November 2017 bei Schnitzel und Bier im "Alten Kranen" hier in Würzburg, wie es auf der Webseite heißtexterner Link. Die Gründer studierten damals noch an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) und waren davon überzeugt, dass zukünftig mehr Menschen größere Flexibilität bei der Autonutzung haben möchten. Beispielsweise acht Monate das eine Modell, danach 13 Monate ein anderes Modell fahren, anstatt sich wie beim Leasing länger zu binden oder ein Auto zu kaufen. Sie lagen richtig, wie die Nachfrage zeigt.

Die meisten Abos werden über die Mindestvertragslaufzeit von sechs bzw. zwölf Monaten hinaus genutzt. Der durchschnittliche FAAREN-Kunde ist knapp 35 Jahre alt und wohnt überwiegend in größeren Städten. Mehr Zahlen zur Nutzung gibt es hierexterner Link

Wie es weiterging

Zu Beginn saßen die fünf Gründer noch am Küchentisch in einer WG. Ab Juli 2018 waren sie dann die ersten Mieter im neu eröffneten Cube des ZDI Mainfranken. Dort brannte abends oft noch lange Licht. Sechs Monate später bezogen sie dann die Räumlichkeiten in Rottendorf bei der enowa AG, einem Netzwerkpartner des ZDI. 

Was in den kommenden Monaten geplant ist

Die jüngste Finanzierungsrunde haben sie mit Flixbus-Gründern und helvetia, der Investmentgesellschaft des gleichnamigen schweizerischen Versicherungsunternehmens, abgeschlossen.

Das Geld soll neben der Vergrößerung des Teams ggf. auch dafür genutzt werden, einen Standort in Berlin zu eröffnen, wie uns Daniel Garnitz verraten hat. 

Was Daniel Garnitz anderen Gründer:innen rät

Mit der Idee direkt in den Markt gehen und darüber sprechen. Egal, wann und egal, wo. Angehende Gründer haben häufig Angst, dass die Idee geklaut wird. Aber die Realität ist: Viele finden die Idee erst mal nicht gut, und es interessiert eigentlich niemanden, bis zu dem Zeitpunkt, an dem du Erfolg hast. Wichtig ist, sich davon nicht abschrecken zu lassen und nicht vorschnell aufzugeben.

Was er rückblickend anders machen würde

Rückblickend hätten wir mit FAAREN einige Monate früher live gehen können. Die erste Version war ziemlich überdimensioniert. Das hat uns viel Zeit gekostet. Wir hätten besser das Produkt am Markt weiterentwickeln sollen, anstatt so lange zu planen und zu entwickeln. Das Business haben wir danach sowieso noch mehrfach umgeworfen. 

Wir sind gespannt, wie es bei FAAREN weitergeht. 


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